Wettkampfberichte


01.09.2019 | Ironman 70.3 Zell am See

Bereits am Donnerstag 29.08.19 reiste ich ca. 400 km mit dem Auto nach Kaprun. Die Unterkunft Tauern Spa hatte ich am Nachmittag nach 4.5h erreicht. Der Wettkampf-Fokus konnte also wieder eingestellt werden. Der Inferno Triathlon war noch keine 2 Wochen vorbei. Dieses Rennen war der Hauptfokus von meinem Trainer Sami Götz und mir und es wurde hauptsächlich auf das Rennen in Thun trainiert und dann mal schauen was hier in Zell am See noch übrig war.

 

Eine wunderschöne Bergkulisse erwartete mich. Freitags noch letzte Einheiten, Schwimmstrecke abgeschwommen im Wal-Style und letzte Veloeinheit absolviert. Samstag war einchecken bei der Wechselzone Schüttdorf angesagt. Da das Rennen am Sonntag für mich erst um 11.15 startete, konnte ich mal ausschlafen bis ca 07:00 Uhr. Wie herrlich!

 

01.09.19 Wettkampftag: um 09:15 Uhr war ich in der Wechselzone und bereitete die letzten Arbeiten vor. 11:15 Rolling-Start: diesmal nur wenige Schlägereien und das Gefühl passte trotz kaum schnellen Einheiten. Als ich nach 32m 44s aus dem Wasser kam traute ich meinen Augen nicht, so schnell. Der Wechsel ging bisl flotter als auch schon nur 5minuten. Auf dem Rad fühlte es sich gut an und der Turbo konnte gezündet werden. Ich merkte dass die Beine noch halten und ich war im Überholmodus. auch den Berg hinauf und konnte die Energie der Alpen Zuschauer aufsaugen.

 

Als ich auch noch die Profi Frauen überholte, wusste ich, ja ich bin gut Drin. Nach 2h 26M42s 36.81km/h Schnitt auf dem Rad, so gut wie noch nie, gings ans Laufen. beim Wechsel zitterten schon die Beine und ich wusste dasS die Körner langsam ausgingen. Beim Laufen war ich lange neben einer Österreicherin und diese feuerte ein Mann am Streckenrand an, der mir ziemlich bekannt vorkam. Ich musste 2-mal hinschauen, ja es war Patrick Lange, Ironman Champion Hawaii. Die Österreicherin war seine Verlobte. Zufälle gibts.

 

Zum Run; ich konnte ein ziemlich regelmässiges Rennen laufen das mit 1h36M55s noch ging wenn man bedenkt, dass der Tank ziemlich leer war. In 4h 44M58s konnte ich ins Ziel einlaufen. Das bedeutete Rang 15 Ak, 81 Men & 90 Overall; so gut wie noch nie trotz Zügelstress und kaum Vorbereitung. Dies reichte für den Slot an die WM in Taupo Neuseeland 28/29.11.2020! Sehr glücklich und zufrieden war also dieses Zell am See😊

 

Jetzt dann noch ein Bergrennen am Mittwoch, 04.09.2019 auf den Etzel. Nacher 1.5 Wochen mal relaxen bevor es den Fokus auf Cozumel richten heisst.

 

Ich danke Sami Götz für seine 2-4mal Schwimmtraining in den Trainingsplan die manchmal sicher nicht lustig und geil sind aber sie nützen bin ja jetzt kein Walfisch mehr😊

 

Euer Patrick


17.08.2019 | Inferno Triathlon

Am Freitag richtete ich die Wechselzonen in Oberhofen, Grindelwald und Stechelberg ein.

Ich konnte bei Pegu Gerber im Weier im Emmetal schlafen. Gut gestärkt nach Teigwaren und spezial Omletten Pegustyle startete ich am Samstag meinen ersten Inferno.

 

Um 06.30 startete ich in den 17 Grad kalten Thunersee. Bitzli verschwumme 200m zuviel. Dann Wechsel aufs Rennvelo. Jetzt kann es beginnen! 2100 Höhemeter über die Gross Scheidegg. 97 km habe ich in 3.56h gemeistert. Wechsel aufs Bike in Grindelwald wo es die erste 9km wieder nur rauf gegangen ist. 1100 Höhenmeter auf die Kleine Scheidegg runter nach Stechelberg. Dort brauchte ich knapp 2 h. Stechelberg zerst bitzli runter, dann rauf auf den Piz Gloria 2970 m.ü.M..

 

Inferno heisst Hölle aber die Hölle muss man besiege. Es lief mir sehr gut bis nach Mürren. Ca. 2h 10min nach 17 km. Für die letzten 8km brauchte ich 1h 34 min. Dort ging es einfach nur rauf, rauf, rauf. Im Ziel bin ich überglücklich angekommen 😊😊😊 jedoch ein Bitzli erschöpft.

 

Rang 35 overall von 180 Teilnehmern.

In meiner Alterskategorie Platz 17. Tri Hauptklasse.

 

P.s. mich live in Action seht ihr hier: https://www.instagram.com/p/B1Wu1rmg7g_/?igshid=1msptiqhxe61i

 

Euer Patrick


14.07.2019 | Megathlon Radolfszell

Wo Ranglisten und Platzierungen zur Nebensache werden! Aus noch unerklärlichen Gründen ist ein einheimischer Teilnehmer (57 Jahre alt) beim Schwimmen ums Leben gekommen und der Wettkampf wurde nachher abgebrochen. An solchen Tagen sind Ranglisten wirklich nichts wert, mein tiefstes Beileid.

 

Mein bester Wettkampf meiner Triathlonkarriere habe ich hier erreicht, trotz den tragischen Umständen.

 

Mit dem Schwimmen gings um 8:00 Uhr los. Ich nahm die Aussenbahn da ich den Schlägereien aus dem Weg gehen wollte. Nach knapp 29:49 min kam ich im vorderen Mittelfeld raus. Bisschen längerer Wechsel aber easy. Dann aufs Rad war ich wie gewohnt sehr, sehr stark und der Steigerungslauf konnte beginnen. Nur am Überholen und ich steigerte mich stetig😊

Wechsel auf die Inlinestrecke von 19 km welche auch schnell rum waren. Weiterer Wechsel aufs Bike und ich fühlte heute war was drin und überholte bei der einfachen hügligen Strecke immer noch Singlemänner.

Wechsel aufs Laufen; Beine fühlten sich gut an und konnte stetig einen 4er Schnitt laufen und überholte bei km 8 noch den 6 Platzierten und konnte die Pace sehr gut durchziehen.

Daher wusste ich gegen hinten konnte nichts mehr passieren und zu meiner Überraschung wurde ich sehr guter 5er Overall – Alterskategorie sogar 3ter. Bester Schweizer bei einem Internationalen Rennen. Aber die Freude war plötzlich vorbei als ich vom schrecklichen Zwischenfall erfuhr. Darum war es im Sinne von den Angehörigen, dass der Wettkampf abgebrochen wurde und es keine Siegerehrung gab. Bei solchen Ereignissen liegen Freude und Traurigkeit leider sehr nahe beisammen.

 

Euer

Patrick


28. - 30.06.2019 | Gigathlon Sarnen Single Men

Guten Mutes startet ich am Freitag zum Swimmrun bei brutaler Hitze. Da der See angeblich 24 Grad warm war, war der Neo freiwillig. Das laufen war OK aber schon beim ersten Mal im Wasser merkte ich: nein, das Wasser ist nie 24 Grad sondern eher nur 19 Grad. Ich kämpfte mich durch trotz Schlotteranfällen ins Ziel. Mehr auch nicht; ein Tag zum vergessen.

Am Samstag 05.00 Uhr gings los auf dem Rennvelo. Es wurde ziemlich gebolzt mit Baustellenhalt und Fähre waren wir brutal schnell unterwegs. Nach 2h 41 min war schon der Wechsel aufs schwimmen mit Neo! Knapp 41min im Wasser dann wieder raus auf die Inline. 1h 13 min voll auf Raceplan in der Hitze Wechsel nochmals Schwimmen 45 min dann Wechsel auf Trailrun. An der brutalen Mittagshitze trinken, kühlen, kühlen. Nach 2h39min war ich in Engelberg wo es mit dem Bike auf die Königsetappe ging. Ich bestelle via Walliser Zenhäuser noch Nudeln zum verdutzen meines super Supporters Gabriel. Nach Engelberg folgte ein 30min Aufenthalt bei tropischen Temperaturen. Nach 3h 21min war ich dann im Ziel in Sarnen. Ziemlich relaxt für die Anstrengung.

 

Sonntag zuerst inlinen. Wieder gute Gruppe 1 h 30min für 42 km zweimal um den Sarnersse. Wechsel aufs Schwimmen 1h 7 min 3 km. Wechsel aufs Rad in der 38 Grad Dampfhitze 2100 Höhenmeter 84 km. Da war ich sehr am Limit der Wind bliess ein wie ein heisser Föhn in mein Gesicht. Nur noch kühlen, trinken und überleben. Nach 4h 24 min zum letzten Wechsel. Trailrun der tank schien leer. 7 km von 16 kamen mir vor wie eine Weltreise und es wurde und wurde nicht weniger. Nach 'Kopf in Brunnnen Aktion' bekam ich ein zweites Leben. Plötzlich funktionierten die Beine. Nach 1h 49min kam ich ins Ziel nach total 25h34min37s auf dem sehr guten 25 Rang. Es war ein Steigerungslauf im Glutofen! Aber ohne einen besonderen Menschen ist das nicht möglich und nie realisierbar nie! Gabriel Marti best Supporter best friend best ever man! Kanns nicht in Worte sagen. Eine riesen dankbarkeit!!!!

Tausend dank auch an: Velo reichmuth ,geoteamag, mwrag, kustersport freunde kollegen freunde fans roger rüegg und und und Eva Landolt Gabriels Partnerin😊😊

Bei dieser Hitze war es noch ein wenig härter!!!!!!!

 

Euer Patrick


25.05.2019 | Ironman Lanzarote

Der Härteste Ironman der Welt.

07.00 Uhr Massenstart. Mein Ziel das Schwimmen überleben ohne grosse Schlägereien - aber ging leider nicht so gut. Nach Kinnhaken folgte Atemnot. Nach ca. 1:15h und 4200m, also 400m zusätzlich geschwommen, kam ich aus dem sehr welligen Meer  mit 19 Grad. Bei t1 hatte ich länger, musste dringend🙈. 

Beim Rad war die Devise mit Kopf fahren, da es die härteste Radstrecke der Welt ist. Mein Rennen beginnt jetzt! Sehr, sehr viele überholt und mit Watt nicht mit Geschwindigkeit fahren. Der Wind war brutal, konnte zum Teil nicht in Aeroposition, da ich das Rad wegen dem Seitenwind halten musste um nicht in die Lavalandschaft zu fallen. Es waren die brutalsten Verhältnisse ever. Zeit im Tracker.

Wechsel auf den Run ging gut. Alles paletti, konnte Peace gut halten aber der Magen spielte verrückt. Nach 16.5 km dachte ich, shit jetzt lumpfts mich und musste anhalten um mich mit Redbull am Leben zu erhalten. Danach musste ich mich von Aid-Station to Aid-Station retten. Nach 3.43h Marathon, wieder Katastrophe, kam ich nach 11.21h ins Ziel. Das als 20igster in meiner Alterskategorie. 

Es war aber härter als Hawaii mit dem Wind. Ein Wort: Brutal.

 

Euer Päde 


02.09.2018 | WM Ironman 70.3 Port Elisabeth

Anreise am Samstag 25.8.18 über Johannesburg mit Velo wieder auschecken wieder einschecken viel zu spät dran mit Sprint zum nächsten Flug Schmiergeld – Fazit: turbulente Anreise.

 

Angekommen in Port Elisabeth erwartete mich ein kalter zäher Wind. Ich dachte ich bin in Afrika und nicht in der Antarktis 😊. Da musste das Stirnband und der Pullover als Dauergast her halten. Schnell lernte ich andere Athleten kennen. Vor allem die Sissacher Conny, Roman und Sabina die mir an meinem Racetag sensationell Support gaben.

 

Die Trainings auf dem Rad, beim Rennen und Schwimmen passte alles immer, jedoch mit viel Wind kaltem Meer (15 Grad) und herrlicher Landschaft. Die Vorfreude war riesig und ich ging mit einer Portion Lockerheit an die Letzen 2 Tage heran.

 

Samstag war das Frauenrace mit der Siegerin Daniela Ryf.'Angry Bird'. Mit ihr machte ich dann noch ein Föteli😊.

 

Sonntag Race Day

Tagwache um 04:15. Der Wetterbericht meinte es nicht gut mit uns, Regen war angesagt. Bei den letzten Vorbereitungen tropfte es leicht, das heisst nasse Strassen und somit eine Portion Vorsicht auf dem Velo. Letztes Mal hats mich in Mallorca so umgehauen. Sabina war bis zum Raceststart bei mir und nahm mir die Neokappe noch ab, denn das Wasser war über Nacht wärmer geworden und gab jetzt 19 Grad an. Um 08.32 gings los, rein in die Wellen rein ins Abenteuer, rein in das stürmische Meer. Es war sehr unruhig aber ich kam im Zeitplan heraus mit Rekord Neo-Auszug: 3 Sekunden made in Afrika. Wechsel aufs Rad mit Regen, daher noch nicht volles Risiko eingehen aber drücken, drücken, drücken. Nach 90 windigen, nassen und harten Kilometern kam ich zurück zum Run. Bei der Velozeit habe ich mir mehr erhofft aber never give up😊Beim Run gings mir super gut erst nach 19km bekam ich starkes Seitenstecher evt. wegen der Ernährung. Aber mit 1h 31min passt das ja. Nach 4h 53min 30s kam ich mit einen Sunnyboy Smile und strömendem Regen im Ziel an. Fazit: Gesund & Sturzfrei = happy😊

 

Aber geht natürlich noch wesentlich schneller aber für meine erste WM nice wenn man bedenkt dass ich vor 3 Jahren erst den Hundeschwumm drauf hatte.

 

Ich danke allen die mich auf meinem Weg und auch weiterhin unterstützen:

MWR AG - GeoTeam AG - Velo Reichmuth - Kuster Sport - Bemer - ibeliveinyou Projekt - Family - Kollegen - Supporter – Fans - Unterstützer - vor allem Eva, Gabriel und Roger & Family einen riesigen riesen Dank an euch💪💪💪 ohni üch würs never gha. danke, danke viel mal😊 nun gilt es ein Bisschen zu geniessen und den Fokus für nächstes Jahr neu zu richten. Ich habe schon wieder sehr viele Ziele - chunt also guet

 

Üche Päde


29.07.2018 | Ironman Zürich

Am Rennmorgen wurde bekannt, dass es ein Neoverbot bestimmen worden ist. Der See war 24.6° also 0.1° zu warm😊 Ich fühlte mich gut im Wasser einfach wie üblich mit paar Schlägen, Fausttritten und Schlägereien aber sonst OK. Schwimmzeit 1.21.50 war aber absolut nicht OK. Vielleicht war ich zu verkrampft oder hatte zu viel Wettkämpfe, aber der Tag war ja noch lange. 6.25 Minuten für den Wechsel ist aber auch zu langsam!

 

Erste Runde Bike ging super gut: 2:30 h - 36er Schnitt. Zweite Runde konnte ich nicht mehr drücken wie gewünscht und bekam Rückenstechen, aber immer noch 2:45 h und einen Schnitt von 34.29 km/h. Insgesamt 5h15min 21s trotz der brutalen Hitze.

 

Zweiter Wechsel bitzli schneller 4:15 min Beine. Fühlten sich gut an bis km 17 gings Bombe, nachher plötzlich Seitenstechen vom Übelsten mit schlimmen Krisen. Ich versuchte mich irgendwie zu erholen von Verpflegungsstation zu Station und ich genoss das Buffet mit Cola & Eis sehr. Auch meine beiden Supporter Adi Kuprecht und Marcel Züger und am Schluss Roger Rüegg waren da und pushten mich – dafür war ich sehr dankbar! Gegen Schluss gings wieder besser. Nach 2 Power Boosters fand ich den Tritt irgendwie wieder aber mit dem Marathon von 3:52:02 s kann und darf ich nicht zufrieden sein.

 

Schlusszeit 10:39:51 – Rang 61 in meiner Altersgruppe – Rang 229 Men gesamt ist definitiv eine Enttäuschung für mich - ich habe mir mehr erhofft.

 

Aber das nächste Rennen 'WM 70.3 Port Elizabeth' war mein Saisonziel und dort gebe ich nochmals richtig Gas!

 

Euer Päde


10.06.2018 | Ironman 70.3 Rapperswil

 

Am Ironman Rappi herrschten heisse Bedingungen. Mein Supporter Roger holte mich um 5:40 Uhr Zuhause ab damit wir pünktlich nach Rennplan eintreffen konnten.

 

 

Die letzten Vorbereitungen in der Wechselzone wie Pupmpen, Getränke bereitstellen, Neoprenanzug anziehen und Einschwimmen standen an und wurden unter den Augen von von Roger ausgeführt. 😊

 

Der Start um 08:39 für die Schwimmdisziplin verlief problemlos und ohne gröbere Schläge. Ich konnte sogar meine neue Schwimmbestzeit aufstellen. Beim Wechsel aufs Rennvelo lief auch alles rund. Ich konnte die Strecke super gut einteilen und einen Schnitt von 35 km/h durchziehen. Beim Einlaufen in die Wechselzone sind mir leider noch der Schuh und Halter abgefallen, was aber zum Glück kein Zeitverlust mit sich brachte.

 

 

Bei den ersten 11 km auf der Rennstrecke konnte ich immer mit Thomas Rusch mitlaufen. Bei km 15 habe ich leider den Cola-Stand verpasst und konnte keine Energie mehr ziehen und dementsprechend nicht mehr so drücken wie ich es gerne gewollt hätte. Am Schluss ging es ein bisschen besser, aber 1:38h ist für mich absolut keine gute Zeit. Allgemein war meine Nahrungsaufnahme an diesem Wettkampf sehr schlecht.

 

 

Nichtsdestotrotz konnte ich eine neue persönliche Ironman 70.3 Bestzeit von 4:46h aufstellen. Das Highlight ist natürlich, dass ich eines meiner Saisonziele erreicht habe: ich konnte mich für die Ironman 70.3 WM in Südafrika qualifizieren!

 

Euer Patrick

 

 


20.05.2018 | Ironman 70.3 Barcelona

 

Das erste Rennen im Jahr 2018 stand vor der Türe. Leider verlief die Vorbereitungszeit nicht so wie gewollt. Nach einem Sturz im Trainingslager in Mallorca hatte ich mit einer starken Oberschenkelprellung zu kämpfen, welche mich in meinen Trainings bis kurz vor dem ersten Wettkampf begleitete.

 

Nichts desto trotz freute ich mich auf den Ironman 70.3 in Barcelona! Um genügend Vorbereitungszeit zu haben, reiste ich bereits am Donnerstag, 17.05.2018 nach Calella.

Nach der ersten Nacht habe ich aus unzumutbaren Hotelbedingungen einen Wechsel organisiert. Sofort nach dem Zimmerbezug im neuen Hotel ging es zur Besichtigung ab auf die Velostrecke. Anschliessend freundete ich mich mit den für mich noch unbekannten Schwimmverhältnissen im Meer an.

 

Am Samstag stimmte ich meine Beine mit einem lockeren Run ein und erledigte noch das Check-In vom Rennvelo. Den restlichen Tag genoss ich die Ruhe vor dem Wettkampf-Sturm.

 

Sonntag, 20.05.2018 – 3:45 Uhr – der Ironman 70.3 ruft!

Zuerst eine Stärkung am Frühstücksbuffet und anschliessend ab in die Übergangszone. Die letzten Vorbereitungen laufen: Velo pumpen, Drinks richten und Einschwimmen.

07:13 Rennstart im ca. 16 Grad kalten Meerwasser. Mein erster Schwimmwettkampf im Meer verlief recht gut. Abgesehen von ein paar Schlägen auf den Rücken und halb abgefrorenen Füssen kam ich mit einer Zeit von 34 Minuten ins Ziel.

 

Der Wechsel auf die Velostrecke verlief ohne Probleme. Die Strecke war sehr anspruchsvoll mit zwei langen Aufstiegen von ca. 9 km. Trotzdem konnte ich laufend Mitstreiter überholen. Bei der Abfahrt war Vorsicht geboten! Die Strecke enthielt Löchern sowie gefährliche Kurven. Einige Mitstreiter mussten sogar mit der Ambulanz abtransportiert werden. Aus diesem Grund fuhr ich lieber mit gezügeltem Tempo und kam mit einer Zeit von 2:47 Std. ins letzte Zwischenziel.

 

Meine Beine machten beim Halbmarathon leider nicht mehr so gut mit wie gewünscht. Aus diesem Grund konnte ich nicht so fest drücken wie gedacht. Schlusszeit Halbmarathon 1:33 Std. Gesamtzeit vom Ironman 70.3 somit 5:03:57 Std.

 

Für mich persönlich bin ich mit der Zeit von meinem ersten Ausland Ironman zufrieden. Da aber Triclubweltmeisterschaften waren, war die Konkurrenz extrem stark und ich konnte den erhofften Slot Platz für die WM in Südafrika leider nicht holen.

 

Aber schon bald steht die nächste Chance an! Und zwar in drei Wochen am Ironman 70.3 Rapperswil.

 

Euer Patrick